Tai Chi (Taiji)

Taiji (chin. auch Tai-Chi, abgekürzt aus Taijiquan) ist ursprünglich eine innere Kampfkunst. Heute ist der Aspekt des Kampfes zurückgetreten, und Taiji hat sich zu einer Bewegungslehre entwickelt. Taiji besteht aus einzelnen Bewegungsabläufen, „Formen“ genannt, deren heilsame Übung der Harmonisierung der Lebensenergie, der körperlichen Beweglichkeit, der Persönlichkeitsentfaltung und der Meditation dienen.

 

Tao

Das chinesische Wort „Tao“ bedeutet wörtlich „Weg“, „Straße“, „Pfad“; dann auch „Methode“, „Übung“, „rechter Weg“ – mit weiterer Bedeutungstendenz ins Spirituelle. Der Begriff meint so viel wie „Wahrheit“, „erste Wirklichkeit“, „Wesensnatur“. Gemeint ist, der eigenen Natur absichtslos, mühelos und gleichsam intuitiv zu folgen und sich entsprechend zu verhalten.

 

Teezeremonie

Die japanische, chinesische usw. Teezeremonie ist eine alte meditative Übung des konkreten Im-Augenblick-Seins. In ritualisierten Abläufen werden scheinbar alltägliche Handlungen wie die Bereitung und der Genuss von Tee mit großer Achtsamkeit ausgeführt, wobei Körper, Geist und Atmung zu einer Einheit werden und Gast und Gastgeber sich in Harmonie miteinander verbinden. Die Teezeremonie vermittelt tiefe Stille und Frieden mitten in der Alltäglichkeit. 

 

Tonglen

Tonglen (tibetisch, „aussenden – aufnehmen“) ist eine Form der Meditation im tibetischen Buddhismus die das Mitgefühl in den Mittelpunkt stellt. Der Übende stellt sich vor, das Leid anderer Menschen aufzunehmen, im Herzen zu verwandeln und Liebe und Mitgefühl auszusenden. Durch die Verbindung und Identifikation mit dem Leid aller Mitwesen ist Tonglen ein Weg der Egolosigkeit und des Erwachens.

 

Transpersonale Prozessarbeit

Transpersonale Prozessarbeit entwickelte sich auf der Grundlage der Transpersonalen Psychologie und begleitet psychologische und spirituelle Prozesse. Der Zusatz „transpersonal“ verweist darauf, dass der Mensch mehr ist als seine körperlich-materielle Verfasstheit; er ist offen für die Erfahrung des Urgrundes, des Göttlichen. Transpersonale Prozessarbeit stellt das konkrete Sein an den Anfang und erweitert schrittweise die Bewusstheit zum Wahrnehmen jenseits von Wertung und zum achtsamen Sich-Verbinden mit der transpersonalen Ebene.