Die Herzfrequenzvariabilität gilt als ein wesentlicher Parameter einer ausgeglichenen Interaktion von Herz und Gehirn. Sie ist ein Ergebnis des dynamischen Zusammenspiels vieler Körper- und Organsysteme. Erkrankungen des Gehirns, oder des Herzens, können mit einer eingeschränkten Herzfrequenzvariabilität einhergehen. Ausgeprägte Herzrhythmusstörungen können über Schlaganfälle zu Erkrankungen des Gehirns und der Psyche führen. Umgekehrt machen Stress und Angststörungen das herz krank. Diese Störungen der neurokardinalen Achse nennt der Volksmund "Broken Heart Syndrom". 

 

Dank der Neurowissenschaften wissen wir, dass das Gehirn sich neuroplastisch verhält. Doch der Mensch ist kein zu optimierender Körper, der am Gehirn hängt sondern ein komplexes Ganzes - eine Einheit. Spirituelle Schulen und Psychosomatische Kliniken kennen das Phänomen und arbeiten damit.

 

Durch Qi Gong, Integral-aktive Meditation- oder Achtsamkeitsübungen wie sie in der Basisausbildung zum Meditations-praktiker® erlernt werden aktivieren die Teilnehmenden ihr Körperbewusstsein und erlangen über den Körper Zugang zu Gedankenmustern die sie in diesem Moment der klaren Präsenz dechiffrieren können. 

 

Die HRV-Messungen werden durch weitere Methoden der qualitativen Sozialforschung ergänzt.

 

Erhebungszeitraum: 16. September 2020 bis 21. März 2021