Die Kraft der Meditation


Erkenntnisse aus der Hirnforschung

sprechen dafür,  sich näher mit Meditation zu beschäftigen. Emotionales Lernen funktioniert verblüffend einfach und relativ schnell, in Mustern, die sich verändern lassen: durch Üben, Üben, Üben. Regelmäßiges, absichtsloses Üben. Psychische Gesundung braucht regelmäßiges Training. Wer einmal lernt, sein Gefühlsleben zu regulieren, erwirbt eine Fähigkeit, die im in allen Lebenslagen nützlich sein kann. Es gibt einen zentralen Mechanismus, wie Gene und Umwelt (Eigene) bei psychischen Erkrankungen im Austausch stehen können und wie traumatische Lebenserfahrungen das Stresssystem nachhaltig verändern. Meditation wirkt sich heilsam biologisch aus und stabilisiert die Gesundheit.

 

Es kann die Aufgabe von Meditationspraktikern sein, Techniken und Methoden zu vermitteln, Anfänger zu ermutigen, zu motivieren und zu begleiten, neue Erlebens- und Sichtweisen kennen zu lernen und dauerhaft zu praktizieren. Meditation wird in der Selbstführung, im Gesundheits-management oder auch in der Therapie eingesetzt. Das wundert kaum. Die Wissenschaft kann längst belegen, dass Meditation bei einer ganzen Reihe von Beschwerden hilft, beispielsweise bei Angststörungen, Depressionen oder Stress. 

 

Achtsamkeitsschulende Meditationsverfahren sind aus der zeitgemäßen Behandlung psychischer Erkrankungen nicht mehr wegzudenken. Selbst ein vergleichsweises kurzes intensives Training von 28 Tagen Dauer kann die Gehirnstruktur positiv verändern. In Ausbildungen, Trainings und Kursen werden die Teilnehmer auf einem achtsam-aktiven Weg zu mehr Lebensqualität und Gelassenheit begleitet, mit dem Ziel, vorhandene Potenziale und Ressourcen zu entwickeln und nicht mehr an alten eher krankmachenden Denk- und Verhaltensmuster festzuhalten.

 

Achtsamkeit schulen heißt Beobachter zu werden.

Beobachter seiner inneren. und äußeren Welt.



Zeuge zu sein, ist nur möglich, wenn du langsam immer meditativer wirst.

Suche dir eine Meditation aus, irgendeine, die zu dir passt.

Arbeite dann mit ihr, ohne nach einem unmittelbaren Resultat zu trachten. 

(Osho)