15 jahre wissenschaft & forschung

empirische befunde der aktiven meditationen

Im Juli erscheint mein neues Buch über die Dynamische und die Kundalini Meditation. Ihr könnt es direkt Hier bestellen. Du findest Informationen über den indischen Wirklichkeitssinn, die Chakrenlehre und das philosophische System Indiens genauso wie über den Stand der Forschung. Heute wissen wir, dass Meditation unser Gehirn verändert. Damit es das tut brauchen wir die Aktivierung der emotionalen Zentren im Gehirn: Den Bereich, in dem unsere Metakompetenzen unsere inneren Einstellungen, Überzeugungen und Haltungen verankert sind, auf deren Grundlage wir Entscheidungen treffen und Bewertungen vornehmen. Auf diese westliche Sicht geht das Buch ebenso ein wie auf die Praxis. Das macht es auch für Menschen interessant, die in der Arbeit mit Meditation und Achtsamkeit eine berufliche Perspektive für sich sehen. Zur Vertiefung eignen sich die Meditation Days. Angaben dazu findest du Hier.

Von 2012 bis 2016 habe ich die Arbeit von Dhyan Manish wissenschaftlich begleitet. Annehmen, Empfangen, Liebe empfangen führt zur Selbstheilung. Selbstheilung wiederum, heißt dem Schmerz begegnen. Wie bei einem Dorn, in den wir als Kind getreten sind. Meistens ist die Wurzel der Probleme in den ersten drei Lebensjahren zu finden. Die Suche nach den Wurzeln wird unterstützt durch die Dynamische Meditation, die Chakra-Breathing Meditation und die Atemtechnik Energetic Breathing von Manish. Dieses Buch beschreibt den Weg der emotionalen Befreiung, und durch den Heilungsweg dieser Techniken im Spiegel von Tiefeninterviews mit Teilnehmenden. Hinter einer großen Traurigkeit steckt häufig heftige Wut die sich in Freude transformiert.  Wer sich rückhaltlos auf die Arbeit einlässt, lernt seinem Atem, seinem Herzen und der Weisheit seines Körpers zu vertrauen. Die Begleitstudie könnt ihr Hier bestellen.

Die aktiven Meditationsmethoden fördern spirituelles Wachstum und die Qualität der Achtsamkeit, die durch das implizite Training der Wahrnehmung angelegt ist. Die kontinuierliche Entfaltung spiritueller Potenziale führt zu einer deutlichen Verbesserung, den Herausforderungen des Alltags zu begegnen oder im Beruf gelassener mit Anforderungen und Druck umzugehen. Studienteilnehmende berichte von Momenten „der Verbundenheit mit der ganzen Existenz“, oder „strahlendem Licht“ bzw. fühlen sich „umhüllt von Licht und Frieden." Es lassen sich positive Effekte am Arbeitsplatz, in sozialen Beziehungen, in der Psychotherapie und vor allem auf die psycho-mentale Gesundheit belegen. Die Praxis begünstigt einen gesunden, achtsamen Lebensstil, stärkt die parasympathische Tätigkeit und das Willenszentrum im präfrontalen Cortex. Für den Einstieg bietet sich der Lehrgang "Meditationspraktiker" oder ein Meditation Day an. Hier erfährst du mehr darüber.

Für den chinesischen Philosophen  Laotse ist Stille die größte Offenbarung. Wenn wir still werden, sinken wir in unsere eigene Tiefe, in unser Selbst, jenseits aller Zweifel und Kritik. Die Stille ist das Ergebnis unserer Suche. Sie hängt signifikant mit unserer Vorbereitung zusammen, mit dem Weg, den wir in der Kundalini Meditation gehen, bevor wir diesen Raum in uns entdecken.Erst muss unser unruhiger Geist beruhigt, unsere Emotionen aus ihrem Käfig befreit und unsere Kraft aktiviert werden. Das heilende und therapeutische Potenzial der Meditation liegt darin, Menschen in ihrem stressigen Alltag inneren Halt zu geben, sie zu stabilisieren und sie wahrnehmungsfähiger und damit handlungsfähiger zu machen. Spontaner. Das passiert durch die Aktivierung und Schulung des Beobachterbewusstseins. Mehr dazu erfährst du in der 21-tägigen Weiterbildung Meditationspraktiker*in®. Hier.


Es ist wichtig, die Inhalte der jahrtausendealten  östlichen Lehre zu lernen und Meditation in die westliche Kultur zu integrieren. Jedoch nicht, um noch leistungsfähigere Menschen zu erschaffen. Entscheidend ist die „Synthese“ und gegenseitige „Befruchtung“ von „östlichen Weisheitslehren“ und westlicher Wissenschaft. Dabei ist es sinnvoll, dass die Leitsätze und Ideen der Achtsamkeit, ihre Inhalte, Erkenntnisse und Erfahrungen prinzipiell verstanden und bezogen auf das eigene Leben reflektiert und emotional verankert werden, damit sie im Alltag erfahrbar sind und im täglichen Leben einbettet und angewendet werden können. Durch eine Aktive Meditationspraxis versetzen wir uns selbst in die Lage, das Potential der Achtsamkeit, die Qualität des inneren Beobachters bewusst und ganzheitlich für unser persönliches Wachstum zu nutzen und nicht länger „blind gegenüber den eigenen gewohnheitsbedingten Mustern des Denkens“ und Fühlens zu sein. Langfristig, besteht die Chance, dass sich eine westliche Gesellschaftskultur entwickelt, deren Normen, Werte und Standards sich vermehrt durch Mitgefühl, Toleranz und Verständnis auszeichnen und einen akzeptierten Raum für Ruhephasen und Selbsterkenntnis zur Verfügung stellen. Hier erfährst du mehr.

Meditation sollte der Kern betrieblicher Gesundheitsförderung sein. Es handelt sich um einen  Daseinszustand tiefer Entspannung bei gleichzeitig hoher Wachsamkeit., der mit Hilfe bestimmter Techniken unter der Voraussetzung einer regelmäßigen, intensiven Übungspraxis erreicht werden kann. Indikatoren sind, Empfindungen die mit den Begriffen Stille, Frieden, Liebe, Mitgefühl, Glück oder auch grundlose Freude umschrieben werden. Im Zusammenhang mit der Ottawa-Charta der WHO 1986 gewinnt Meditation und dem Präventionsgesetz (PrävG) zunehmend an Bedeutung für die Gesundheitsförderung im Setting. Im Mittelpunkt steht das Ziel den Menschen einen selbstbestimmten Umgang mit ihrer Gesundheit zu ermöglichen. Selbstbestimmung als Ziel erstreckt sich dabei auf alle Ebenen: von der aktiven Gestaltung des eigenen sozialen Umfeldes (Arbeitsplatz und Arbeitsbedingungen, Familie und Haushalt), über politische Einflussnahme (Sozial- und Arbeitspolitik, u.a.), der Ermöglichung eines gesundheitsgerechten Lebensstils (Vermeidung von Stress, gesunde Ernährung, Bewegung, soziale Kontakte, u.a.m.), bis hin zur selbstbestimmten Inanspruchnahme und aktiven Mitgestaltung des gesundheitlichen Versorgungssystems. Das Buch zeigt aufgrund langjähriger praktischer Erfahrung Wege auf Meditation in den Unternehmensalltag zu bringen. Hier kannst du mehr darüber erfahren.