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Meditation 4.0

Eine Vielzahl internationaler Studien unterschiedlicher Wissenschaftsdisziplinen belegen die positiven gesundheitlichen Wirkungen von Meditation. Aus der Reizüberflutung einer digitalen Gesellschaft heraus in seine Innenwelt zu schauen ist mittlerweile gesellschaftsfähig geworden. „Bei manchen meditativen Verfahren wie dem Tai-Chi, Qigong, Drehtanz der Sufis, einigen Varianten des Yoga, der Gehmeditation des Zen und der dynamischen Meditation nach Osho stellen Bewegungen des Körpers einen zentralen Aspekt der Methode dar“, sagt der Giessener Psychologe und Autor OTT im Spiegel Nr. 21 vom 18.5.2013. Der Wissenschaftler nennt damit erstmalig in einem Magazin die Dynamische Meditation. In früheren Interviews fehlt dieser Hinweis. Möglicherweise ist diese Änderung auf die Veröffentlichung der ersten Studie über die Wirkungsweise der „Dynamischen“ im Jahr 2010 zurückzuführen. 

 

Erfahrungen auf dem dialektischen Weg fördern eine ganzheitliche Sicht auf  persönliche Situationen und internalisierte Handlungsmuster. In einzigartiger Weise werden Achtsamkeit und gegenwärtiges Gewahrsein durch Schulung des inneren Zeugen zu einem meditativen Seinszustand. Auch der Ansatz der zweiten dialektischen Meditation, der Kundalini, birgt in sich Methode, Meditationsweg und Sein. 

 

Die vorliegenden Ergebnisse belegen empirisch genau die Zusammenhänge zwischen der Dauer und Häufigkeit der Meditationspraxis, der Absorptions- und Konzentrationsfähigkeit und Wirkungen zwischen personalen und transpersonalen Effekten. Sie zeigen, dass Meditation Gesundheit und das individuelle Wohlbefinden deutlich verbessert und eine neue Form der Selbstwirksamkeit kultiviert. Beide Methoden können neue Wege der Selbstfürsorge eröffnen, Räume der Stille, deren unsichtbare Wände bis in den tendenziell lauten Alltag reichen. Mehr als 800 Teilnehmer der Studien bejahen die Aussage, die in der Stille gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse in ihren Lebensrythmus verankert zu haben. Ihr Mut zum Einlassen, Zulassen und Loslassen, ihre Disziplin sich immer wieder übend auf den Weg zu begeben, sich mit sich selbst zu konfrontieren, in das eigene Sein zu schauen, hilft ihnen der Linearität des Alltags auszusteigen. Wem es gelingt aus dem Dualismus herauszuwachsen und Momente der Einheit zu erleben, schätzt die dualen Bewegungsmeditationen von OSHO, erhebt die Praxis der „Dynamischen“ oder der „Kundalini“ zu seinem Lebensweisekonzept.

 

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